Am 30.08.2026 war es wieder soweit. Der Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen Klaus Albers hatte wieder einmal auf das Gut Marienhof in Nienberge Häger zum Jagdhundeübungstag für die Jagdgebrauchshunde eingeladen. 11 Gespanne folgten der Einladung bei schönem Wetter. Auf dem idealen Gelände am Gut konnten die Hunde ihr Können unter Beweis stellen. Die Leistungsfähigkeit der Hunde wurde auf der Enten-, Kaninchen- und Steinmarderschleppe geprüft. Die Ente im Schilfwasser war in diesem Jahr sehr gut versteckt, da das Schilf sehr dicht war. Dennoch haben alle Hunde die Ente gefunden und der Führerin oder dem Führer zugetragen. Die Schußfestigkeit und Schußruhe wurde wieder mit dem Dummy Launcher geprüft. Der Schuß war bei allen Hunden kein Problem. Anders war es jedoch bei der Schußruhe, denn einige Hunde konnten es nicht abwarten, bis sie aufgefordert wurden den Dummy zu holen. Auch das rohe Ei, welches die Hunde apportieren, und heile dem Führer zutragen sollten, wurde einigen Hunden zum Verhängnis. Wenn man hungrig ist, dann schmeckt das Ei auch schon mal. Einen schweren Apportierklotz mußten die Hunde aus einem Hindernis holen. Das war für die kleineren Hunde nicht leicht. Alle Leistungen wurden von Richterinnen und Richtern, die ehrenamtlich tätig waren (dafür bedanke ich mich ganz herzlich), begutachtet und auch mit Punkten bewertet. An der ein oder anderen Stelle wurde auch ein Auge zugedrückt. Für das leibliche Wohl war, wie in jedem Jahr, auch wieder gesorgt.

Tagessieger wurde Eckhard Gronau mit Veress einem Weimeranerrüden. Gefolgt von Karl-Heinz Pollmeier mit Michel einem Kleinen Münsterländerrüden. Christian Alexander Lorenz belegte mit Bruno  einem Kleinen Münsterländerrüden den 3. Platz.  Alle drei konnten sich über einen Preis, den die Fa. Freßnapf gesponsert hatte, freuen. Zusätzlich bekamen alle Führer und Richter ein Glas Honig von der Imkerei  Klaus Albers.

Ich bedanke mich noch einmal bei Herrn Markus von Diepenbroick-Grüter für die Möglichkeit auf seinem Gut die Prüfung abzuhalten. Wo gibt es schon die Möglichkeit alles an einem Ort durchzuführen.

Klaus Albers
Obmann für das Hundewesen